Kreditkarte
Prepaid Kreditkarte Vergleich - Die besten Anbieter im Juni 2026
Das Wichtigste in Kürze
- Prepaid Kreditkarten haben keinen Kreditrahmen und keine Schufa-Prüfung. Man zahlt nur mit vorher aufgeladenem Guthaben.
- Unsere Empfehlung für die meisten: C24 Bank Mastercard Debit, keine Jahresgebühr, keine Fremdwährungsgebühren, viermal monatlich kostenlos Bargeld abheben.
- Prepaid Karten werden von manchen Mietwagen- und Hotelanbietern nicht für Kautionen akzeptiert. Für solche Fälle ist eine Debitkarte die bessere Wahl.
Unsere Top-Auswahl der besten Prepaid Kreditkarten
bunq Free

- Daurhaft keine Jahresgebühren
- 2,01 % Zinsen auf Ihr Erspartes
- 2,99 € pro Abhebung
- Währungskonten in 22 verschiedenen Währungen
C24 Bank

- Dauerhaft keine Jahresgebühren
- Mit kostenlosem Smartkonto inklusive
- 4 kostenlose Bargeldabhebungen weltweit
- Cashback Programm
Santander

- Keine Kontoführungsgebühren, kein Mindestgeldeingang
- Kostenloser Kontowechselservice
- Kostenlos Bargeld abheben an deutschlandweit ca. 2.800 CashPool-Automaten
- Auf Wunsch gemeinsame Kontoführung & Partnerkarte inklusive
Die beste aufladbare Kreditkarte im Juni 2026
Kartengebühr p.a.
0 €
Kartentyp
Visa Debit
Bargeld in Euro / Fremdwährung
Euro: 0 € / Fremdwährung: 4,95 €
Fremdwährungsgebühren
→ Produktdetails
Kartengebühr p.a.
0 € mit nur virtueller Kreditkarte, sonst 47,88 € pro Jahr
Kartentyp
Mastercard Debit
Bargeld in Euro / Fremdwährung
Euro: 5x p.M. 0,99 €, danach 2,99 € / Fremdwährung: 0,5 %
Fremdwährungsgebühren
→ Produktdetails
Kartengebühr p.a.
0 €
Kartentyp
Mastercard Debit
Bargeld in Euro / Fremdwährung
Euro: 4×/Monat 0 €, danach 2 € Fremdwährung: 0 €
Fremdwährungsgebühren
→ Produktdetails
Kartengebühr p.a.
0 €
Kartentyp
Visa Debit
Bargeld in Euro / Fremdwährung
3 € pro Abhebung
Fremdwährungsgebühren
→ Produktdetails
Kartengebühr p.a.
0 €
Kartentyp
Mastercard Debit
Bargeld in Euro / Fremdwährung
Ab 100 € gebührenfrei und weltweit unbegrenzt
Fremdwährungsgebühren
→ Produktdetails
Wie funktioniert eine Prepaid Kreditkarte?
Das Prinzip ist einfach: Zuerst wird Guthaben aufgeladen, dann kann damit bezahlt werden. Ist das Guthaben aufgebraucht, wird die Zahlung abgelehnt. Es gibt keine Möglichkeit, ins Minus zu geraten, und keinen Kreditrahmen, der verzinst wird. Das unterscheidet die Prepaid Kreditkarte grundlegend von einer klassischen Kreditkarte oder einer Revolving-Karte.
Technisch läuft sie über Visa oder Mastercard und wird an nahezu allen Terminals und Onlineshops weltweit akzeptiert, die diese Systeme unterstützen. Für den Händler ist nicht erkennbar, ob es sich um eine Prepaid- oder klassische Kreditkarte handelt.
Prepaid Kreditkarte oder Debitkarte, was ist der Unterschied?
Das ist eine häufig gestellte Frage, denn beide Kartentypen haben keinen Kreditrahmen und buchen nur tatsächlich vorhandenes Geld ab. Der Unterschied liegt in der Verknüpfung: Eine Debitkarte wie die C24 Bank Mastercard oder die Tomorrow Now Visa ist direkt mit einem Girokonto verbunden. Jede Zahlung wird sofort vom Kontostand abgezogen. Eine Prepaid Kreditkarte steht dagegen eigenständig und wird separat aufgeladen, unabhängig von einem Girokonto.
Für den Alltag macht das kaum einen Unterschied. Relevant wird es, wenn jemand kein deutsches Girokonto hat oder bewusst eine vom Hauptkonto getrennte Zahlungsmethode für bestimmte Ausgaben möchte, etwa für Onlineshopping oder Reisen.
Die beste Debitkarte mit Girokonto
- Keine Kartengebühren
- 0 % Fremdwährungsgebühren
- 4x im Monat kostenloses Bargeld abheben
- Mit Cashback Programm
Wie lädt man eine Prepaid Kreditkarte auf?
Je nach Anbieter gibt es verschiedene Auflademethoden. Die gängigsten sind die Banküberweisung vom Girokonto, die in der Regel kostenlos und innerhalb eines Werktages gutgeschrieben wird, sowie die Echtzeitüberweisung, die bei manchen Anbietern sofort verfügbar ist. Einige Karten lassen sich auch per SEPA-Lastschrift, per anderer Kreditkarte oder in bestimmten Fällen an Einzahlautomaten aufladen. Letzteres ist oft mit Gebühren verbunden und sollte vorab geprüft werden.
Die bunq Free Karte lässt sich beispielsweise einfach per App-interner Überweisung aufladen, die C24 Bank Mastercard direkt über das verknüpfte C24 Girokonto.
Was kostet eine Prepaid Kreditkarte?
Die Jahresgebühr ist bei allen Karten im Vergleich kostenlos oder an einfache Bedingungen geknüpft. Die relevanten Kostenpunkte liegen woanders.
Fremdwährungsgebühren fallen bei fast allen Anbietern an, sobald außerhalb des Euroraums bezahlt wird. C24 und Tomorrow Now berechnen 0 %, Openbank 1,50 %, Santander 1,85 % und bunq 0,5 %. Wer häufig im Ausland bezahlt, sollte das bei der Wahl berücksichtigen.
Bargeldabhebungen sind bei Prepaid Kreditkarten oft teurer als bei klassischen Karten. Tomorrow Now berechnet pauschal 3 € pro Abhebung, bunq 0,99 € nach dem Freikontingent. C24 erlaubt vier kostenlose Abhebungen im Monat. Openbank bietet unbegrenzte kostenlose Abhebungen ab 100 €, was für Vielabheber auf Reisen ein echter Vorteil ist.
Aufladegebühren können je nach Anbieter und Auflademethode anfallen. Per Banküberweisung ist das Aufladen in der Regel kostenlos; per Kreditkarte oder an bestimmten Terminals können Gebühren anfallen. Das sollte vorab geprüft werden.
Die beste Prepaid Kreditkarte ohne Schufa
Wer aufgrund negativer Schufa-Einträge keine klassische Kreditkarte beantragen kann, muss trotzdem nicht auf ein weltweit akzeptiertes Zahlungsmittel verzichten. Prepaid Kreditkarten werden grundsätzlich ohne Bonitätsprüfung ausgestellt, da kein Kreditrahmen vergeben wird und für den Anbieter kein Ausfallrisiko entsteht.
Die Santander BestGiro Visa Debit ist in dieser Kategorie unsere Empfehlung. Die Karte wird ohne Schufa-Prüfung ausgestellt, hat keine Jahresgebühr und erlaubt kostenlose Bargeldabhebungen in Euro. Bei Zahlungen in Fremdwährung fallen 1,85 % an, was sie vor allem für den Einsatz im Inland und im Euroraum zur günstigen Wahl macht. Als Visa-Karte wird sie weltweit akzeptiert und unterstützt kontaktloses Bezahlen sowie Apple Pay und Google Pay.
- Keine Kartengebühren
- Kostenlos Bargeld abheben
- Keine Schufa-Prüfung
- Auf Wunsch gemeinsame Kontoführung & Partnerkarte inklusive
Für wen eignet sich eine Prepaid Kreditkarte?
Eine Prepaid Kreditkarte ist nicht für jeden die optimale Wahl, aber für bestimmte Situationen und Personengruppen kaum zu ersetzen. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Anwendungsfälle.
- Personen mit negativer Schufa: Wer aufgrund von Schufa-Einträgen keine klassische Kreditkarte beantragen kann, findet in der Prepaid Kreditkarte die einzige realistische Alternative. Da kein Kreditrahmen vergeben wird, entfällt die Bonitätsprüfung vollständig. Man erhält trotzdem ein weltweit akzeptiertes Zahlungsmittel für Online-Einkäufe, Reisebuchungen und den Alltag.
- Menschen mit knappem Budget: Wer seine Ausgaben strikt kontrollieren möchte, profitiert davon, dass eine Prepaid Kreditkarte strukturell keine Überschuldung zulässt. Es kann nur ausgegeben werden, was vorher aufgeladen wurde. Das macht sie zur sinnvollen Ergänzung für alle, die mit einem festen monatlichen Budget arbeiten oder in der Vergangenheit Schwierigkeiten mit Kreditkartenschulden hatten.
- Jugendliche und junge Erwachsene: Für unter 18-Jährige ist die Prepaid Kreditkarte oft das einzige verfügbare Zahlungsmittel dieser Art, da klassische Kreditkarten Volljährigkeit voraussetzen. Eltern können einen festen monatlichen Betrag aufladen und behalten so die volle Kostenkontrolle. Gleichzeitig lernen Jugendliche den verantwortungsvollen Umgang mit digitalem Bezahlen, ohne dass echte finanzielle Risiken entstehen. Die Tomorrow Now Visa Debit und die C24 Bank Mastercard sind hier gängige Optionen, wobei das Mindestalter je nach Anbieter variiert.
- Vielreisende als Zweitkarte: Wer auf Reisen eine separate Karte als Sicherheitsnetz mitführen möchte, ist mit einer Prepaid Kreditkarte gut beraten. Im Fall von Verlust oder Diebstahl ist nur das aufgeladene Guthaben gefährdet, nicht das gesamte Girokonto. Man kann gezielt nur den für die Reise benötigten Betrag aufladen und die Hauptkarte sicher im Hotel lassen. Die Openbank Mastercard bietet hier einen zusätzlichen Vorteil mit gebührenfreien Abhebungen weltweit ab 100 Euro.
- Online-Shopper: Wer beim Online-Shopping ungern die Zugangsdaten zum Hauptkonto angeben möchte, kann eine Prepaid Kreditkarte als eigenständiges Zahlungsmittel nutzen. Selbst wenn Kartendaten bei einem unseriösen Händler abgegriffen werden, ist der mögliche Schaden auf das aufgeladene Guthaben begrenzt. Besonders die bunq Free Karte eignet sich dafür, da sie auch als rein virtuelle Karte ohne physisches Plastik genutzt werden kann.
- Selbstständige und Freiberufler: Wer Geschäfts- und Privatausgaben trennen möchte, ohne ein separates Geschäftskonto zu eröffnen, kann eine Prepaid Kreditkarte gezielt für bestimmte Ausgabenkategorien nutzen. Die Karte wird nur für geschäftliche Zwecke aufgeladen und eingesetzt, was die Buchhaltung vereinfacht.
Für wen eignet sie sich weniger?
Wer regelmäßig Mietwagen bucht oder in Hotels eincheckt, stößt mit reinen Prepaid Karten gelegentlich auf Probleme, da viele Anbieter eine Vorautorisierung auf der Karte verlangen, die Prepaid Modelle nicht immer unterstützen. Für solche Situationen sind Debitkarten wie die C24 Bank Mastercard oder die Santander BestGiro, die als vollwertige Debitkarten funktionieren, die bessere Wahl. Wer außerdem häufig größere Beträge spontan ausgeben muss, wird die fehlende Flexibilität eines Kreditrahmens als Einschränkung empfinden.





